Auch bei Marinaden lohnt es sich, einfach mal darüber nachzudenken, diese selbst zu machen. Hier haben Sie als Koch oder Köchin die Möglichkeit, viel zu experimentieren und sich so ein unvergessliches Geschmackserlebnis zu bescheren. Gekaufte Marinaden sind meist nur mit Zucker und Zusatzstoffen versetzt und der Geschmack wird nicht selten nur durch Geschmacksverstärker erreicht und imitiert.
Diese selbst gemachten Marinaden können dann nicht nur auf dem Grillfleisch ihren Platz finden, sondern eignen sich auch dazu, die Gerichte in der heimischen Küche zu würzen.
Marinade? Was ist das?
Marinieren oder Beizen ist eine alte Methode, mit der man Speisen haltbar gemacht hat. Dazu wurde das Lebensmittel in eine würzende und oft saure Flüssigkeit eingelegt. Diese Flüssigkeit war die Marinade und hat die Lebensmittel haltbar gemacht.
Noch heute werden Lebensmittel mariniert. Fisch und Fleisch teilweise auch um sie haltbar zu machen und Gemüse meist nur, um es bekömmlicher und schmackhafter zu machen.
Marinaden bestehen heute je nach Rezept aus Essig, Wein, saurer Sahne oder gar Buttermilch und Öl. Dazu gehören verschiedene Gewürze und Kräuter, Honig und Zucker oder einfach nur Zwiebel und Knoblauch. Salz gehört aber in keine Marinade, dass dieses den Speisen sonst Wasser entziehen würde und die Aromen dann schlecht einziehen.
Richtige marinieren
Um richtig zu marinieren, sollte das Mariniergut vollständig mit der Marinade bedeckt sein. Nur so kann die Marinade auch von allen Seiten in das Fleisch einziehen und die Gewürze entfalten. Das Gefäß sollte im Anschluss luftdicht verschlossen werden und dann einige Zeit zum Marinieren haben.
Je nach Größe und Zeit dringt die Marinade an einem Tag ca. einen Zentimeter in das Fleischstück ein. So sollte bei den meisten Fleischsorten schon mit 24 Stunden Marinierdauer gerechnet werden.
Was passiert beim Marinieren eigentlich?
Doch was passiert bei Marinieren von Fleisch? Hier wird das Fleisch mürbe gemacht und wird damit zarter. Das Bindegewebe wird zersetzt und das Gewebe des Fleischs gelockert. Auch können die Gewürze bis in das Innere eindringen und können an der Außenfläche beim Braten nicht mehr verbrennen.
Daneben wird ein leicht saures Milieu geschaffen und dadurch können sich Bakterien viel schwerer ausbreiten.
Eine leckere Marinade ist schnell hergestellt und wertet jedes Gericht sehr einfach auf. Es lohnt hier, die eigene Marinade einzusetzen, da auch hier auf Geschmacksverstärker verzichtet werden kann und der Einheitsgeschmack- auch nicht mehr gegeben ist.
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In der Grillsaison finde ich die Marinade besonders wichtig um das Fleisch haltbarer zu machen und natürlich würziger. Es gibt ja viele verschieden Marinadenrezepte für Fisch, Fleisch und Geflügel. Kommen die noch?