Halloween ist ein Fest, das ursprünglich eine Erfindung aus Irland ist und von den irischen Auswanderern im Jahr 1830 in die USA gebracht wurde.
Halloween ist am Abend vor Allerheiligen, also am 31. Oktober.
Seit den 1990iger Jahren wird Halloween teilweise auch in Deutschland gefeiert. Dabei hat es keinesfalls die Bedeutung wie in den USA oder die Karnevalszeit im November und Februar.
Aber wer erfreut sich nicht an den lustigen Kürbisköpfen, die zur Halloween - Zeit die Wohnungen und Vorgärten schmücken. Nach der Tradition sollen die Kürbisköpfe böse Geister fernhalten. Dazu werden sie ausgehöhlt, ein Gesicht eingeschnitzt und eine Kerze darin aufgestellt.
Vor allem Kinder lieben das Halloween – Fest, weil sie sich schrecklich schaurig verkleiden können. Außerdem ziehen sie mit Kürbis – Laternen in der Nachbarschaft von Tür zu Tür, um nach Süßigkeiten zu bitten. Dafür „drohen“ sie den Nachbarn mit Unheil, sofern sie nichts Süßes heraus geben.
Da sich an Halloween alles rund um den Kürbis dreht, verwundert es nicht, dass er auch kulinarisch im Mittelpunkt steht.
Von Kürbissuppen, Risotto mit Kürbis über Kürbis – Getränke bis hin zu Kürbis – Gebäck und Kürbis – Desserts ist alles möglich. Neben den traditionellen Rezepten bleibt viel Raum für die eigene Experimentierlust. Letztlich ist es alles nur eine Frage des eigenen Geschmacks.
Eines der traditionellsten Rezepte ist das Halloween – Brot. Alle notwendigen Zutaten finden sich in jeder gut eingerichteten Küche. Für den Teig benötigen Sie 500 g Mehl, einen Hefewürfel, eine Tasse Milch, 100 g Zucker und 2 EL Butter.
Alle Zutaten werden mit einander verrührt und bleiben für mindestens 20 Minuten an einem warmen Ort stehen, damit der Teig gehen kann.
Nun geben Sie noch 250 g Sultaninen, 125 g Korinthen, 50 g Orangeat, einen Teelöffel Zimt und etwas Muskat hinzu. Alles wird gut verknetet und für 30 Minuten bei 220 Grad gebacken. Anschließend das Brot mit flüssigem Puderzucker dekorieren.
Da das Halloween – Fest vor allem eine Zeit des Gruselns ist, gibt es auch entsprechende Gerichte. Egal ob Kalte Hände, Blutiger Pudding oder Ekel – Bowle, es kann nicht schaurig genug sein.
Die Zutaten sind sehr verschieden und kommen aus allen Bereichen. So werden etwa Würstchen und Ketchup für die so genannten Blutigen Finger gebraucht. Oder Vanillepudding und Rote Grütze für die Kalte Hand. In beiden Gerichten sollen Mandeln die Fingernägeln symbolisieren.
Alle diese Rezepte gehen in ihrer Idee auf die USA zurück, wo Halloween besonders groß und aufwendig gefeiert wird. Da verwundert es nicht, dass die Speisen meist sehr kalorienreich und süß sind.
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