Es steigt leichter Rauch auf und es wird jedem, klar, es ist wieder Zeit zu grillen. Die warme Jahreszeit lockt viele Griller wieder in die Gärten, Grünanlagen oder auf den Balkon. Dabei wird nicht nur Schwein und Rind gegrillt, sondern auch Geflügel und Gemüse. Doch was ist zu beachten und wird das Ergebnis besonders Lecker? Diese Frage stellen sich die meisten Griller nur zu oft.
Die Geschichte des Grillens
Das Garen über dem Feuer ist eine der ältesten Methoden, Fleisch zuzubereiten. Hier musste man nur das Feuer kontrollieren können und dabei das Fleisch garen. Modere Grillmethoden sind aber noch nicht so alt. Das Wort „Barbecue“ wird oftmals als Inbegriff des Grillens benutzt und ist der Ausdruck, welcher von einem Indianerstamm in Haiti benutzt wurde, wenn es darum ging, Fleisch über dem Feuer zu braten. Erst die Kreolen brachten die Methode auf das Festland nach Amerika. Aber was ist daran neu? Das ist mehr als 500 Jahre her? In Anbetracht dessen, das der Mensch das Feuer schon sehr Lange kontrollieren kann, sind 500 Jahre wirklich nicht lang. Selbst bei den Chinesen wurde vor 4000 Jahren schon gegrillt. Das Mutterland des Grillens ist aber für viele noch immer die USA und von hier schwappte in den 1950er Jahren auch die welle zurück nach Europa und der Sommerspaß wurde auch hier immer beliebter.
So wird gegrillt
Richtiges Grillen beginnt schon mit dem Einkauf des Fleisches. Hier ist einiges zu beachten und kann falsch gemacht werden. Am besten man sucht hier den Metzger des Vertrauens auf und lässt sich beraten. Dann kann für eine erfolgreiche Grillparty gleich der richtige Grundstein gelegt werden.
Wenn das Fleisch gekauft ist, geht es daran den Grill startklar zu machen. Doch welcher ist der Beste? Holzkohle, Gas und elektronisch stehen zur Auswahl. Wir greifen selbstverständlich zur Holzkohle und müssen diesen nun anzünden. Hier schwören viel auf Spiritus und Feuerzeug. Doch Vorsicht! Da Spiel ist gefährlich. Zeitungspapier und keine Holzscheite tuen es auch und der Grill wird schnell brennen.
Wenn die Kohle gut durchgebrannt ist, kann das erste Grillgut auf den Grill. Der Grill hat nun eine Temperatur von etwa 180°C und kann nun mit dem Garen beginnen. Achten Sie darauf, dass nicht soviel Fett in die Glut tropft und krebserregende Stoffe produziert. Nutzen Sie zum Drehen einfach eine Grillzange und stechen Sie nicht ins Fleisch.
Doch wann ist das Fleisch fertig? Ganz einfach! Hier gibt es den Drucktest. Ist das Fleisch noch wabbelig, dann ist es noch fast roh. Gibt es leicht nach, sollte es Innen schön Rosa sein, und wenn es nicht mehr viel nachgibt, dann ist das Stück gut durch.
Was kann man Grillen
Grillen kann man eigentlich alles. Angefangen bei Schwein und Rind über Geflügel kann auch Fisch auf dem Grill zubereitet werden. Achten Sie aber darauf, dass die Garzeiten variieren und teilweise etwas weniger Temperatur gebraucht wird. Auch Gemüse wird auf dem Grill sehr Lecker und kann den Weg hierhin durchaus finden.
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