Der Reis gehört heute nicht nur zu den beliebtesten Lebensmitteln weltweit, sondern genauso kann er auf eine unglaublich vielfältige Art und Weise verwendet werden. So schmeckt der Reis nicht nur als Beilage zu Fleisch und Fisch, er kann genauso in ein leckeres Risotto verwandelt werden. Als Milchreis kommt der Reis sogar recht süß daher und verzaubert vor allen Dingen Kinderherzen. Es gibt also unzählige Varianten, die hier zu finden sind. Genauso unterschiedlich wie die Gerichte, die mit Reis zubereitet werden können, sind auch die im Handel erhältlichen Reissorten. So finden sich der typische und allgemein bekannte Kochbeutelreis, spezieller Milchreis, Basmatireis und Duftreis, um nur einige zu nennen.
Doch so unterschiedlich die Reissorten, so unterschiedlich die Reisgerichte, so unterschiedlich sind auch die Methoden, um Reis zu kochen. Denn hier ergeben sich mitunter doch ein paar Fallstricke, die jedoch mit einfachen Mitteln behoben werden können.
Die Aufbewahrung
Zunächst einmal muss der Reis richtig aufbewahrt werden. Die richtige Lagerung ist trocken und kühl. Idealerweise wird zumindest der lose Reis in einem verschließbaren und luftdichten Gefäß aufbewahrt. So kann er bestens vor Schädlingen und anderem Getier geschützt werden. Der braune Reis zum Beispiel ist besonders fetthaltig, weshalb hier eine sehr kühle und trockene Lagerung notwendig ist, damit er nicht ranzig wird. Außerdem sollte er an einem möglichst dunklen Ort gelagert werden.
Reis kochen
Vor dem Kochen von Reis können ebenfalls einige Vorbereitungen helfen, um spätere Probleme zu vermeiden. So sollten Mittel- und Rundkornreis vor dem Kochen gut gewaschen werden. Damit wird es möglich, das Zusammenkleben beim Kochen zu vermeiden. Natur- und Duftreis werden besonders körnig, wenn sie vor dem Kochen ein einstündiges Bad in kaltem Wasser nehmen durften.
Auch bei den Abmessungen gilt es einiges zu beachten. Denn aus den anfänglich kleinen Reiskörnchen wird eine deutlich größere Menge. So werden aus einer Tasse trockenem Reis gut und gerne 1,5 Tassen gekochter Reis. Ebenso wichtig ist die richtige Wassermenge. Als Faustregel gilt hier, dass auf einen Teil Reis zwei Teile Wasser kommen. Eine Ausnahme gilt lediglich bei Basmatireis, der weniger Flüssigkeit benötigt.
Reis kochen kann weiterhin auf sehr unterschiedliche Art erfolgen. Die bekannteste Variante dürfte wohl die des Kochens im Topf sein. Hierbei werden Wasser und Reis in einen Topf gegeben und zum Kochen gebracht. Danach wird die Hitze reduziert und das Ganze darf noch einige Zeit weiter köcheln, am besten bei geschlossenem Deckel. Der Reis sollte solange köcheln, bis das Wasser vollständig aufgebraucht ist.
Außerdem kann man Reis in der Pfanne zubereiten. Hierfür wird er mit reichlich Wasser bedeckt. Nachdem der Reis solange kochen konnte, bis er gar ist, wird er in einem Abtropfsieb abgetropft und bei 150° C im Backofen für sieben bis 15 Minuten getrocknet.
Beim Dämpfen darf der Reis im Wasserbad garen. Hier bietet sich der Vorteil, dass die Nährstoffe, die im Reis enthalten sind, besonders geschont werden. Außerdem bleibt er locker und körnig. Ebenfalls kann der Reis in heißem Fett in der Pfanne angebraten werden, bis er glasig wird. Dann erst kommt die notwendige Flüssigkeit hinzu und der Reis kann weiter köcheln. Besonders beliebt ist diese Methode für das Reis kochen bei der Zubereitung einer Paella oder eines Risottos, da die Reiskörner nicht zusammen kleben. Dies können Sie aber genauso vermeiden, wenn Sie den Reis während des Kochens nicht ständig umrühren.
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