Auch der Blumenkohl gehört zu den bekannten Kohlsorten, die Kinder nur selten mögen, Erwachsene aber oftmals lieben. Auch blickt der Blumenkohl auf eine sehr lange Geschichte zurück, die bis ins vierte Jahrhundert v. Chr. reicht. Die ersten Blumenkohlpflanzen wurden bereits zu dieser Zeit in Ägypten angebaut. Ebenfalls besticht der Blumenkohl durch die unzähligen Gerichte, die mit diesem bereitet werden können. Er eignet sich als Einlage für Suppen, als Gemüsebeilage zu Fleisch, überbacken, für Salate und roh kann er mit Dips sehr lecker genossen werden.
Kleine Warenkunde
Bereits beim Einkauf des Blumenkohls gilt es einiges zu beachten. So sollte der Kopf schön weiß und fest sein. Die Blätter des Blumenkohls sollten in einem kräftigen und lebendigen Grünton erstrahlen. Wenn der Kohl bereits braune Stellen hat, die Blätter welk sind oder er gar zu blühen anfängt, sollte auf den Kohl verzichtet werden.
Bis zu zehn Tagen kann der Blumenkohl im Kühlschrank frisch bleiben. Hierfür sollte er jedoch in einen Plastikbeutel gegeben werden. Auch darf er noch nicht gewaschen worden sein.
Das Kochen
Bevor der Blumenkohl gekocht werden kann, sollten die grünen Blätter entfernt werden. Der Kopf muss gründlich gewaschen werden, um sämtliche Rückstände, wie Erde oder Insekten zu entfernen. Danach kann er in kleine Röschen oder Scheiben geteilt und gekocht werden.
Das Blanchieren für den Blumenkohl eignet sich immer dann, wenn er als Belag für eine Pizza oder in Salaten verwendet werden soll. Wer den Blumenkohlgeruch, der sich beim Kochen bildet, nicht mag, der sollte einfach eine rohe Kartoffel mit in das Wasser geben. Diese kann die Aromaentwicklung verhindern. Ebenfalls lohnt sich der Versuch, den Blumenkohl einmal in Milch, statt in Wasser zu kochen. Durch diese bleibt der Kohlkopf herrlich weiß. Meist reicht auch schon ein Spritzer Milch aus, der mit ins Wasser gegeben wird. Den gleichen Effekt erzielen Sie mit einer Prise Zucker im Kochwasser.
Für einen besonders zarten Blumenkohl kochen Sie diesen doch einfach einmal in Mineralwasser, statt in Leitungswasser. Vielen schmeckt der Blumenkohl dann gleich noch einmal so gut. Auch sollten Sie ihn einmal mit einer Sauce Hollandaise oder mit gerösteten Semmelbröseln probieren. So schmeckt der Blumenkohl ganz anders, als wenn man ihn nur zum Fleisch als Beilage reicht.
Die wichtigsten Inhaltsstoffe
Der Blumenkohl, der wie der Brokkoli zu den Kohlsorten gehört, bietet nicht nur einen herrlich leckeren Geschmack und eine schier unendliche Vielfalt bei den Zubereitungsmöglichkeiten. Genauso gut eignet er sich für die Unterstützung der Gesundheit. Reichhaltig ist das wichtige Vitamin C in ihm vorhanden, welches wirksam vor Erkältungskrankheiten schützen und das gesamte Immunsystem stärken kann. Ebenso gut eignet sich der Blumenkohl für Schwangere, da er viel Folsäure enthält, die in dieser Zeit besonders wichtig ist. Schließlich ist diese ein wichtiger Faktor für die Zellerneuerung.
Ebenso ist Kalium im Blumenkohl enthalten, welches sich positiv auf den Mineralstoffhaushalt auswirkt. Der Blumenkohl selbst gehört weiterhin zu den bekömmlichsten Kohlarten, Blähungen und ähnliches treten nur sehr selten nach dem Verzehr auf. Deshalb eignet er sich auch für empfindliche Menschen, die sonst auf Kohl in jeder Form verzichten würden. Der frittierte Blumenkohl kann ebenso den Kindern schmackhaft gemacht werden, wodurch diese schnell sehr viele wichtige Vitamine und Mineralstoffe aufnehmen.
Blumenkohl schmeckt nach dem Kochen herb, wenn man die grünen Blätter mitkocht. Die grünen Blätter besitzen Stoffe, die sich im Wasser lösen und in den Blumenkohl übergehen und sich negativ auf den Geschmack des Blumenkohls auswirken. Wer aber meint, er muss die grünen Blätter mitkochen sollte eine Priese Salz und einen Teelöffel Zucker in das Kochwasser geben. Das neutralisiert den bitteren, leicht herben Geschmack.