Nachdem die Beete schon die ganze, noch junge Saison über, vorbereitet wurden, kann man nun auch an die Aussaat der noch übrig gebliebenen Gemüsesorten denken. Dies wird im April auch höchste Zeit, da die Früchte ja noch vor dem ersten Frost geerntet werden wollen.
Die Planung
Auch beim Anlegen von Gemüsebeeten ist Planung alles. Hier sollte der Gärtner genau überlegen, welche Pflanzen und Gemüsesorten er nebeneinander pflanzt oder säet. So kann die Zwiebel die Karotte vor Ungeziefer schützen und sollte nebeneinander gepflanzt werden. Die Tomate verträgt sich aber mit keiner Gurke und hier sollte auf gebührenden Abstand geachtet werden. Auch der Lichtbedarf muss genau bedacht werden, wenn man hier hohe Erträge im Garten erzielen will.
Die Vorbereitung
Bei den Gemüsebeeten sollte man einiges Vorbereiten, bevor man mit dem Säen beginnt. Hier sind die Wege bereits angelegt und auch der Boden wurde im Frühjahr umgegraben und mit Humus versorgt. Der Boden sollte nun noch einmal gründlich aufgelockert werden und auch das Unkraut, was sich wieder vermehrt hat, ist noch einmal zu entfernen. Die Wege können noch einmal sauber angeordnet werden und können nochmals sauber festgetreten werden.
Das Anlegen
Beim Anlegen der Beete kann man nicht mehr viel falsch machen. Am einfachsten ist es, wenn man mit einer Schnur arbeitet und diese über das Beet spannt. Nun kann man die Gemüsesamen einfach an der Schnur aussehen. Wie tief der Samen liegen soll und in welchen Abstand zum nächsten, verrät Ihnen die Packung des Gemüsesamens.
Wenn Sie mit Jungpflanzen arbeiten, welche Sie selbst gezogen haben oder gekauft haben, ist darauf zu achten, dass Sie hier die Wurzeln nicht beschädigen und beim Kauf auf kräftige Pflanzen achten. Diese sind dann einfach einzusetzen und auch hier ist der Abstand zur nächsten Pflanze zu berücksichtigen.
Das Angießen
Nach dem Pflanzen und Säen des Gemüses ist für ausreichende Bewässerung zu sorgen. Hier sollte der Boden so durchfeuchtet werden, das er nicht verschlammt. Hier ist etwas Fingerspitzengefühl gefragt, um die Samen und Pflanzen nicht zu „ertränken“.
Die Pflege
Das Gemüsebeet muss den ganzen Sommer immer wieder gehegt und gepflegt werden. So sollte der Boden regelmäßig aufgelockert werden, um die Pflanze mit Wasser zu versorgen. Auch das Unkraut muss beseitigt werden, da es der Gemüsepflanze wichtige Nährstoffe aus dem Boden entzieht. Auch vor Ungeziefer, wie etwa Schnecken und Wühlmäusen muss man das zarte Pflänzchen schützen, wenn man im Sommer und im Herbst noch reiche Erträge haben will. Es ist zwar mit Arbeit verbunden aber der Gemüseanbau lohnt sich wirklich, das werden Sie spätestens merken, wenn Sie das Gemüse ernten und essen können, oftmals schmecken Sie einen deutlichen Unterschied zu den Gemüsesorten im Geschäft.
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Die Tipps sind sehr hilfreich, vielen Dank dafür. Eine Anmerkung noch, die mir gerade eingefallen ist: Wenn Gempüsepaprika angepflanzt wird, sollte er direkt nach dem Anpflanzen mit einem Vlies abgedeckt oder in schwarzen Mulchfolien gesät werden. Das schützt die jungen Pflanzen zusätzlich vor der Witterung.