Auch der Weißkohl gehört zu den bekannten und beliebten Gemüsesorten. Er ist auch unter den Beinamen Weißkraut oder Weißkabis bekannt. Botanisch gesehen gehört der Weißkohl zur Familie der Kreuzblütengewächse. Der runde, leicht abgeflachte oder mitunter spitze Kopf erreicht dabei ein Gewicht zwischen 500 Gramm und zwei Kilogramm. Die Blätter liegen eng am Kopf an und weisen eine weiße, bis hellgrüne Farbe auf. Aus dem bekannten Weißkohl entsteht übrigens auch das Sauerkraut.
Seinen Ursprung hat der Weißkohl an den Küsten des Mittelmeers und des Atlantischen Ozeans. Er stammt vermutlich von dem dort vorkommenden Meerkohl ab. Schon die Griechen, Römer und Kelten der Antike kannten den Weißkohl, damals vor allen Dingen als Heilmittel. Bei Rheuma, Schwellungen, Prellungen oder Gicht wurden Wickel mit Weißkohl eingesetzt. Ebenso lange ist auch die Herstellung von Sauerkraut aus dem Weißkohl heraus bekannt. Heute sind die Hauptanbaugebiete für den Weißkohl in Westeuropa, den Ländern entlang der Ostsee, China und Japan, sowie den USA zu finden.
Einkauf und Lagerung von Weißkohl
Weißkohl sollte beim Kauf sehr fest sein. Die Blätter müssen noch knackig frisch erscheinen. Dunkel verfärbte Blätter oder dunklere Flecken an selbigen sind dagegen ein Anzeichen für den nicht mehr ganz frischen Weißkohl.
Solange der Weißkohl kühl genug gelagert wird, kann er auch über mehrere Wochen aufbewahrt werden. Bereits angeschnittenen Weißkohl sollte man allerdings mit einer Folie abdecken. Wurde der Weißkohl klein geschnitten, kann er roh oder blanchiert auch im Tiefkühlfach aufbewahrt werden.
Zubereitung von Weißkohl
Zunächst muss der Weißkohl gründlich unter fließendem Wasser abgewaschen werden. Anschließend werden die äußeren Blätter, sowie die groben Blattrippen entfernt. Der geviertelte Kopf wird vom Strunk befreit und nach Geschmack gegart. Sollen Kohlrouladen zubereitet werden, werden die Köpfe im Ganzen gegart, da sich dann die Blätter auch besser im Ganzen lösen lassen. Wird dem Weißkohl ein wenig Kümmel zugegeben, vermindert sich die blähende Wirkung. Ein Zuviel an Gewürzen würde allerdings den feinen Kohlgeschmack schnell überdecken.
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