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Mistelzweige

Mistelzweige


Insbesondere in der Advents- und Weihnachtszeit erfreut sich der Mistelzweig einer steigenden Beliebtheit. Hier wird er gerne als Dekoration verwendet, wenngleich nicht immer ohne Hintergedanken. So wollen viele mit dem Mistelzweig auch das Küssen in der eigenen Familie wieder fördern, doch die tatsächliche Geschichte dieses Brauchs bzw. dessen Spielregeln sind den wenigsten bekannt.

Brauchtum in England und Symbolik

In England begann der Brauch gegen Ende des 19. Jahrhunderts, dass man sich unter dem Mistelzweig küsste. Allerdings nur dann, wenn eine der weißen Beeren vom Zweig gepflückt wurde. Bei zwei gepflückten Beeren gab es in England nach altem Brauch dann natürlich auch zwei Küsse usw. War der Mistelzweig dann aber abgepflückt und trug keine weißen Beeren mehr, dann durfte auch nicht mehr unter ihm geküsst werden und diesen Teil des Brauchs haben viele heute schon vergessen.

Die Mistel ist jedoch nicht nur zum Küssen da, sie stellt symbolisch genauso den Frieden und die Versöhnung dar, was letztendlich wohl zum Brauchtum mit dem Kuss geführt hat.

Die Pflanze

Natürlich sollten Sie sich auch ein wenig mit der Pflanze an sich beschäftigen, wenn Sie sich mit dem Gedanken tragen, einen Mistelzweig aufzuhängen. Es handelt sich eigentlich um einen so genannten Halbschmarotzer. Die Mistel wächst auf Bäumen, bevorzugt auf Apfelbäumen. Wasser und Nährstoffe zieht sie ebenfalls aus diesen Bäumen. Da die Mistel jedoch über grüne Blätter verfügt, kann sie notfalls auch selbst die Photosynthese betreiben und sich damit versorgen.

Insbesondere Bäume, auf denen sich sehr viele Misteln angesiedelt haben, können durch deren Wuchs absterben. Allerdings werden vereinzelte Misteln, die ohnehin recht langsam wachsen, dem Baum nicht viel anhaben können. Die Misteln werden meist erst in der kalten Jahreszeit so richtig sichtbar, vorher verstecken sie sich im Laubkleid der Bäume.

Die Mistel erhält sehr viele Zweige, die sich noch weiter verzweigen und verästeln, wodurch schlussendlich eine kugelige Form entsteht, die dann im Winter sichtbar wird. Die Blütezeit ist ab Ende Februar zu beobachten, die Blüten selbst sind gelb und duften zart nach Orangen, wodurch sehr viele Insekten angelockt werden. Im September entstehen die weißen Beeren der Mistel, die dann dem Weihnachtsbrauch zum Opfer fallen.

In Deutschland sind Misteln übrigens geschützt. Sie dürfen nicht einfach gesammelt werden. In anderen Ländern hingegen kommen sie deutlich häufiger vor, weshalb es sich bei den angebotenen Misteln auf dem Weihnachtsmarkt meist um importierte Zweige aus dem Ausland handelt.

Misteltee gut für die Gesundheit

Doch nicht nur das Küssen wird durch die Mistel gefördert. Sie besitzt auch eine heilende Wirkung und wird zum Tee verarbeitet. Dabei wird dieser immer als Kaltauszug angesetzt, da sie einige leicht giftige Stoffe beinhaltet, die sich in kaltem Wasser jedoch nicht lösen können.

Als Tee kann sie helfen, den Blutdruck zu senken, gegen Herzschwäche vorzubeugen und auch bei Arteriosklerose. Sogar bei niedrigem Blutdruck kann der Misteltee helfen, den Kreislauf wieder ins Gleichgewicht zu bringen und somit den Blutdruck zu steigern.

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