Die Zitrone – wie könnte es anders sein – wird natürlich in den Bereich der Zitrusfrüchte gezählt. Aus botanischer Sicht gehört die sonnengelbe Frucht zur Familie der Rautengewächse und wächst an Bäumen, die etwa drei bis fünf Meter hoch werden können. Diese Bäume sind sehr stark mit Dornen besetzt.
Ihren Ursprung hat die Zitrone in Indien, allerdings wuchs sie dort nur wild. In China wurde sie dagegen erstmalig gezielt angebaut. Die arabischen Händler schließlich waren es, die die Früchte in den Nahen Osten und zu den römischen Märkten brachte. Heute geht man davon aus, dass bereits zu Zeiten der Römer erste Zitrusplantagen bestanden haben. Ab dem 12. Jahrhundert kamen die Zitronen immer häufiger zu den südlichen Küstenregionen von Italien und Frankreich und verbreiteten sich rasend schnell im Mittelmeerraum. Früh erkannte man die Wirkung der Zitronen gegen Skorbut und so wurden die Früchte ab dem 15. bzw. 16. Jahrhundert auch vermehrt nach Amerika gebracht, wo sie heute hauptsächlich angebaut werden.
Einkauf und Lagerung der Zitronen
Beim Kauf der Zitronen sollte darauf geachtet werden, dass diese in einem hellen Gelbton erstrahlen. Bei einem dunklen Gelbton kann man von überreifen Früchten ausgehen, die an Säure und damit am frischen Geschmack verlieren. Kleinere Früchte sind intensiver im Geschmack, als große Zitronen. Auch das Gewicht sollte beachtet werden, denn je größer es ist, desto saftiger ist die Zitrone auch im Geschmack.
Die Lagerung der Zitronen sollte stets trocken und kühl erfolgen. So wird es möglich, sie bis zu drei Wochen aufzubewahren. Am besten eignen sich Temperaturen zwischen fünf und acht Grad Celsius. Im Kühlschrank sollten Zitronen in ein Küchentuch eingeschlagen werden, damit das Kondenswasser nicht zur Schimmelbildung führt.
Zubereitung der Zitronen
Aufgrund der natürlichen Säure der Früchte werden diese nicht roh verzehrt. Sie können aber sehr wohl verwendet werden, um den Geschmack anderer Früchte zu intensivieren. Der Zitronensaft hilft ebenfalls dabei, anderes Fruchtfleisch vor unansehnlichen Verfärbungen beim Kontakt mit der Luft zu schützen. Aromatisiert werden können mit Zitronen außerdem allerlei Saucen, Suppen, Sorbets oder Kuchen. Selbst zum Fisch ist die Zitrone die optimale Beilage, da der aufgeträufelte Saft dem Fisch ein besonderes Aroma verleiht.
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