Der Saibling ist in Nordamerika beheimatet. Die Fische, die von dieser Art in den europäischen Gewässern vorkommen, sind Setzlinge. Zudem gibt es einen großen Bestand an Teichfischen. Der Saibling ist ein beliebter Speisefisch. Er ist, wie die Forelle, ein Edelfisch. Er wird durchschnittlich 35 cm groß; kann aber bis zu 55 cm groß und etwa bis zu einem Kilogramm schwer werden; nur sehr selten gibt es etwas größere und schwerere Fische. Wie an der Fettflosse zu erkennen, gehört der Saibling zu den Lachsfischen. Er liebt kaltes, schnelles Gewässer, darum muss ein Zuchtteich von großen Wassermenge durchflossen werden.
Kreuzt sich der Saibling mit der Bachforelle, entsteht daraus der so genannte Tigerfisch, ein ebenfalls sehr wohlschmeckender Speisefisch, der aber durch die Kreuzung unfruchtbar wird und sich nicht weiter vermehren kann. Der Saibling ist kein Wanderfisch, wie die artverwandte Forelle: Er bleibt zumeist in der Nähe seiner Geburtsstätte. Als Nahrung bevorzugt der Saibling Würmer und kleine Krebstiere, aber genauso Insekten und deren Larven. Besonders interessant ist er für Fliegenfischer, da er sich auf dem Wasser landende Insekten und somit auch die kunstvoll gebundenen Kunstfliegen der Angler sehr gerne als Leckerbissen schnappt.
Saibling einkaufen und aufbewahren
Saibling werden auf dem Markt als ganze Fische, seltener auch als Filet angeboten. Die kleineren Fische sind zarter, als die ausgewachsenen, allerdings stellt sich hier das Problem, dass sie aufgrund des weichen Fleisches etwas schwierig zu filetieren sind und deswegen meist im Ganzen zubereitet werden. Auf Vorrat gekauft ist der kürzeste Weg von der Ladentheke oder vom Züchter in die Tiefkühltruhe anzuraten, um die Qualität zu erhalten.
Den Saibling zubereiten
Saibling wird gerne geräuchert, wunderbar zart zergeht hierbei das leckere Fleisch, in diesem Fall mit Rauchgeschmack, auf der Zunge. Aber auch als ganzes Tier, natürlich ausgenommen, gebraten oder gegrillt, findet sich hier ein unvergleichbarer Gaumenschmaus. Etwas Salz, Pfeffer und ein paar ausgesuchte Kräuter reichen als Würze vollkommen aus: Der Saibling hat einen absolut hitverdächtigen Eigengeschmack.
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