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Vitamin A

Vitamin A


 

In der Umgangssprache wird das Retinol oder Axerophthol als Vitamin A bezeichnet, sollte Ihnen ein Arzt die Diagnose Retinolmangel stellen, so brauchen Sie nicht gleich das Schlimmste annehmen. Dieser Rentinolmangel ist nichts anderes, als dass Sie an einem Mangel von Vitamin A leiden. Doch sollten Sie mit Hilfe Ihres Arztes versuchen, diesen Mangel wieder auszugleichen. Das Vitamin A ist ein essentielles, fettlösliches Vitamin. Betrachten wir die chemische Seite, so gehört das Vitamin A (Retinol oder Axerophothol) zu den Diterpenen und stellt einen einwertigen, primären Alkohol dar. Dieser Ring besteht aus sechs Kohlenstoffatomen und wird als ß-Jononring bezeichnet. Zudem weist das Molekül eine Serie von konjugierten Doppelbindungen auf. Diese Doppelbindungen sind für die Beteiligung des menschlichen Sehvorgangs entscheidend.

 

Jetzt werden Sie sicher fragen was Diterpenen sind?

 

Die Diterpenen leiten sich von den Terpenen ab, sie sind ein stark heterogener und sehr großer Teil von chemischen Verbindungen, diese kommen als natürlich sekundäre Inhaltsstoffe in Organismen vor.

 

Des Weiteren versteht man unter Vitamin A eine Stoffgruppe von ß-Jononderivaten, diese weisen das biologische Wirkungsspektrum genauso wie all-trans-Retinol auf, ausgeschlossen sind hier die Provitamine. Ein Provitamin ist die Vorstufe des Vitamins, das muss jedoch unser Körper erst einmal umwandeln, damit es einen Nutzen für den Menschen hat. Doch hier brauchen Sie sich keine unnötigen Sorgen zu machen, unser Körper wandelt nur so viele Provitamine in Vitamine um, wie er auch wirklich benötigt, somit ist eine Provitamin-Vergiftung ausgeschlossen. Die Retinsäuren weisen nur Teilwirkungen von all-trans-Retinol auf, trotz allem werden sie sehr oft dem Vitamin A zugeordnet. Für heute wollen wir es erst einmal soweit belassen, uns über die Entstehung des Vitamin A zu informieren. Vielleicht interessiert Sie die Geschichte von Vitamin A, dann sollten Sie weiterlesen.

 

Über die Geschichte des Vitamin A

 

Hier wollen wir Sie kurz in die Geschichte von Vitamin A einführen. Wussten Sie schon, dass bereits die Chinesen Honig und Leber verwendeten, um die Nachtblindheit der Menschen zu heilen? Und das schon um 1500 vor Christus. Genauso wurden der Honig und die Leber, im Hinblick auf die Nachtblindheit, schon im ägyptischen Papyrus Eber festgehalten. Guilleaume beschrieb im 16. Jahrhundert nach Christus die Heilung dieser Krankheit. Das Vitamin A wurde im Jahre 1913 von Marguerite Davis und Elmer McCollum entdeckt. Die Biochemiker beschrieben es als fettlösliches Vitamin und seine Bedeutung als antixerophthalmatischer Faktor. Noch 20 Jahre mussten die Forschung und die Menschen auf die Reindarstellung des Vitamin A aus Lebertran warten. Hierbei konnte sich Paul Karrer einen Namen machen.

 

Erst Anfang der 80ger Jahre des vergangenen Jahrhunderts, wurde dem Vitamin A eine zentrale Rolle bei den Vorgängen von Entwicklung und Zellwachstum zugeschrieben. Der Mangel an Vitamin A nimmt einen starken Einfluss auf den menschlichen Körper und ist verantwortlich für viele Krankheiten. Doch dazu wollen wir erst später kommen. An dieser Stelle sollten wir uns doch alle einmal die Frage stellen: Nehmen wir genug Vitamin A auf, um gesund zu bleiben?

 

Wo kommt Vitamin A eigentlich vor?

 

Das Vitamin A finden wir in zahlreichen Gemüse- und Obstsorten, das können beispielsweise Kürbis, Peperoni, Grünkohl, Broccoli, Spinat, Karotten und auch Orangen sein. Hier ist allerdings die Vitamin-A-Vorstufe Beta-Carotin enthalten, diese wandelt unser Körper erst zu Vitamin A um. Als Provitamin A wird das Beta-Carotin bezeichnet. Des Weiteren finden wir das Beta-Carotin in der Nahrungsmittelindustrie vor, hier wird es als Lebensmittelfarbstoff eingesetzt oder dient der Vitaminanreicherung von einzelnen Produkten. Nur bei Bedarf wird das Beta-Carotin umgewandelt in Retinol, da es auch bei größerer Aufnahme nicht toxisch wirkt, sollte es in ergänzenden Mitteln der Nahrung, den Vitamin-A-Lebensmitteln vorgezogen werden. Besonderen Wert sollten wir bei unserer Ernährung auf Milchprodukte, Eigelb, Butter, Leberprodukte und Fisch legen, denn in diesen Nahrungsmitteln finden wir natürliche Retinolquellen.

 

Die Wirkung von Vitamin A

 

Das Vitamin A ist verantwortlich für den Aufbau, die Funktion und das Wachstum des Sehens, den Stoffwechsel, die Blutkörperchen, die Schleimhäute und für das größte Organ des Menschen, die Haut. Durch die Einnahme von Östrogen Präparaten und durch Leberschäden können wir die Verwertung des Vitamins A im menschlichen Körper stören. Nach neuesten Studien wurde festgestellt, dass bei geringsten Mengen an Fett in der Nahrung dieses Vitamin im Körper aufgenommen und verwendet wird. 

 

Das Nervensystem und die Blutkörperchen

 

Hilfe des Retinols werden die gesunden Nervenzellen, die sich in den peripheren Nervenbahnen befinden, erhalten. Des Weiteren ist das Retinol verantwortlich für die Nervenbahnen im Gehirn und im Rückenmark. Eine Förderung ist weiter bei dem Bilden von neuen Erythrozyten gewährleistet. Ebenfalls können wir eine Erleichterung bei dem Einbau von Eisen bemerken. 

 

Der Stoffwechsel von Eiweiß

 

Das Retinol ist am Stoffwechsel in der Leber sowie an der Proteinsynthese beteiligt. Wenn wir eine proteinreiche Nahrung vorziehen, so kann schnell ein Mangel an Vitamin A auftreten. Genauso sollten unnötige Situationen von Stress vermieden werden, denn dadurch verlangt der Körper einen erhöhten Bedarf an Proteinen und der Bedarf an Vitamin A erhöht sich. Durch schwere Krankheiten wie zum Beispiel Aids, Arthritis oder Krebs erhöht sich der Bedarf an Retinol. 

 

Das Organ Haut und die Schleimhäute

 

Das Vitamin A ist verantwortlich für die Gewebe der Haut und Schleimhäute, es trägt zur Gesunderhaltung bei. Das normale Zellwachstum ist nicht nur wichtig für die Haut, sondern gleichermaßen für die Harn-, Verdauungs- und Atemwege. Weiterhin beugt es in den Zellen der Haut Schäden in der DNA vor, es normalisiert und erneuert die Funktionen der Haut. Das kann beispielsweise eine gesunde Teilung der Zellen der Keratinozyten sein.

 

Retinol für die Augen 

 

Am Sehvorgang ist Retinol im Wesentlichen beteiligt, das Retinal des Vitamins A, also der Aldehyd, wird mit dem Protein Opsin in den kleinen Stäbchen der Netzhaut gekoppelt. Die Bezeichnung hierfür lautet Rhodopsin oder Sehpurpur. Als 11-cis-Retinal liegt das Retinal in einer besonderen Konfiguration vor. Durch das einfallende Licht in das Auge führt das Retinal in der Struktur der Moleküle zu einer Änderung. Hierbei verwandelt sich das 11-cis-Retinal in das all-trans-Retinal um. Daraufhin wird das Opsin ab gespaltet. Zum Ende setzt sich eine Signalkaskade in Bewegung, die direkt zum Sehnerv führt. Besteht ein kleiner Mangel an Retinol, so kann sich dies in einer verminderten Nachtsicht widerspiegeln. Sollte ein größerer Mangel bestehen, so wirkt sich das im schlimmsten Fall zu einer vollkommenen Nachtblindheit und der Verhornung der Zellen des Sehens auf das Auge aus. Ebenfalls ist ein schnelleres Ermüden der Augen zu beobachten.

 

Das Knochengerüst und das embryonale Wachstum

 

Besondere Bedeutung hat das Vitamin A für Wachstum und Aufbau der Knochen und es ist für die Heilung von Brüchen verantwortlich. Aus diesem Grund sollte bei Kindern auf eine ausreichende Aufnahme des Vitamin A geachtet werden. Während der Entwicklung des Embryos ist die Vitamin-A-Säure, die all-trans-Retinsäure, ein wichtiger Faktor des Wachstums für die Nervenzellen. Es ist verantwortlich für die Ausbildung der Längsachse des Embryos, hierbei erfolgt eine Ausschüttung von den Zellen des Primitivknotens. Eine Wanderung der Nervenzellen geht an den Konzentrationsgradienten der Retinsäure entlang.

 

Die Vermehrung

 

Eine Beteiligung hat das Retinol an der Synthese von Östrogen und Testosteron. Die Form und die Menge der Spermien stehen in der Abhängigkeit der optimalen Menge mit Vitamin A. Die Unfruchtbarkeit und Fehlgeburt bei Frauen wird mit einem Mangel an Retinol in Verbindung gebracht. 

 

Das Immunsystem

 

Gegenüber Infektionen erhöht Retinol die Widerstandsfähigkeit, denn durch das Vitamin A werden die Schleimhäute gesund erhalten und wirkungsvoll gegen Parasiten, Viren und Bakterien geschützt. Die Zahl und die Wirksamkeit der weißen Blutkörperchen werden durch das Beta-Carotin und das Retinol erhöht, weiterhin wird die zusätzliche Herstellung von Antikörpern erleichtert. Das Risiko erhöht sich schon bei einem kleinen Mangel, Durchfall zu bekommen oder an einer Lungenentzündung zu erkranken. 

 

Der tatsächliche Bedarf

 

Der wirkliche Bedarf des Vitamin A ist von verschiedenen Faktoren abhängig, eine entscheidende Rolle spielen hierbei die Lebensumstände, das Geschlecht und das Alter. So wird bei Erwachsenen eine durchschnittliche Menge am Tag von 0,8 bis 1,0 mg empfohlen, dabei benötigen Männer eine etwas höhere Dosis als Frauen. Zu langes Kochen, Sauersoff, sowie Licht können dem Vitamin A schaden. Die Lebensmittel mit dem Vitamin sollten ungeschält bzw. verpackt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Beim Kochen sind Verluste zwischen zehn und 30 Prozent zu verzeichnen. 

 

Die Hypovitaminose

 

Zu einer erhöhten Infektionsanfälligkeit kommt es bei einem Mangel an Vitamin A. Es wird eine Trockenheit der Augen, Nägel und Haare bemerkt, genauso kann es zu Haarausfall, verminderter Sehschärfe oder einer Nachtblindheit kommen. Die Augen sind stärker lichtempfindlich, es bestehen ein Eisenmangel und ein erhöhtes Risiko von arteriosklerotischen Herzerkrankungen. Ebenfalls besteht die Gefahr von Krebs in den Organen der Schleimhäute, durch eine erhöhte Ausscheidung von Calcium können sich Nierensteine bilden und es treten Störungen in der Fruchtbarkeit auf. Des Weiteren kann es zu einem beeinträchtigten Tast- und Geruchssinn, wenig Appetit und Müdigkeit kommen. Im Kindesalter kann es zu Beeinträchtigungen des Wachstums führen. 

 

Die Ursachen für eine Hypovitaminose können durch Stress, Operationen und Entzündungen hervor gerufen werden. Weiterhin kann es auf das Rauchen, Umweltgifte und schlechter Luft in den Räumen zurückzuführen sein. Genauso können die Ursachen bei Störungen in der Fettresorption zu finden sein. Hierbei handelt es sich meistens um Probleme mit der Bauchspeicheldrüse, der Gallenblase oder der Leber. Chronisch erkrankte Menschen, wie Diabetiker oder Patienten mit einer Schilddrüsenüberfunktion, können nur sehr schlecht die Carotinoide in Vitamin A verwandeln. Mit Abführmitteln und cholesterinsenkenden Mitteln wird die Aufnahme verschlechtert, ebenso beeinträchtigen einige Schlafmittel das Aufnehmen des Vitamins.

 

Die Hypervitaminose

 

Eine zu große Aufnahme von Vitamin A kann wieder das genaue Gegenteil bewirken, hierbei kann es zu Durchfall, Erbrechen, Kopfschmerzen und einem erhöhtem Hirndruck führen. Weiterhin kann es zu einer Abnahme der Knochengewebsdichte kommen und Milz, sowie Leber vergrößern sich. Die Schilddrüsentätigkeit kann sich verringern und schmerzhafte Wucherungen an der Knochenhaut können auftreten. Wird Vitamin A nicht regelmäßig in zu großen Mengen aufgenommen, so besteht keinerlei Gefahr, jedoch bei einer längeren zu hohen Dosis besteht das Risiko einer Intoxikation. Den Überschuss an Vitamin A kann der Körper fast gar nicht abbauen, es findet eine Anreicherung des Vitamins im Körper statt, vor allen Dingen in der Leber. 

 

In den ersten sechs Monaten einer 

Schwangerschaft kann eine zu große Aufnahme, von mehr als 3 mg Vitamin A am Tag, zu Missbildungen des Fötus führen, da es hier zu Fruchtschädigungen kommt. 

 

Der Stoffwechsel

 

Die Steuerung des Stoffwechsels von Vitamin A erfolgt durch die so genannten RBPs, dies sind die Retinol-Bindeproteine. Nur mit diesen kann das Vitamin A für den Körper einen Nutzen bringen. Besteht allerdings ein Mangel an den Proteinen, so können ähnliche Ursachen auftreten, wie bei der Hypovitaminose.

 

Vergiftungserscheinungen können auftreten, wenn das überschüssige Retinol nicht durch die RBPs gebunden wird. Aus diesem Grund bekommen die Proteine eine entscheidende Rolle zugeteilt. Wichtig für den ganzen Haushalt von Vitamin A ist das Spurenelement Zink, genauso bei einer Über-, wie bei einer Unterversorgung.

 

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