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Tortellini

Tortellini

 

Die Tortellini gehören heute zu den beliebtesten Pasta überhaupt. Dass sie ihren Ursprung in Italien haben, ist klar. Allerdings streiten sich die Regionen Bologna und Modena noch heute darum, wo die Tortellini nun tatsächlich entstanden sind, so dass eine genaue Aussage nach wie vor nicht getroffen werden kann. Allerdings gibt es eine schöne Legende, die sich um die Entstehung der Tortellini gebildet hat:

 

Die Liebesgöttin Venus stieg in einem Gasthaus zwischen Bologna und Modena (hier scheiden sich wieder die Geister) ab und verbrachte dort eine Nacht. Der dort tätige Koch war neugierig auf die schöne Göttin und soll deshalb in ihr Zimmer durchs Schlüsselloch geschaut haben. Er sah zwar die Göttin selbst nicht, dafür erhaschte er einen Blick auf ihren Bauchnabel und war betört von dessen Schönheit. Alsdann setzte er sich in Bewegung und bildete diesen wunderschönen Bauchnabel der Liebesgöttin Venus aus Pastateig nach. Die Tortellini waren entstanden. 

 

Die Tortellini selbst zeichnen sich durch ihre schöne Formgebung und die Füllung mit den unterschiedlichsten Zutaten aus. Eine größere Form sind die Tortelli, die größten Tortellini stellen die Tortelloni dar. Sie alle werden mit Hackfleisch, in der heutigen Zeit auch immer häufiger mit Frischkäse und allen nur erdenklichen anderen Zutaten, gefüllt. Dadurch entsteht ein ganz eigener und unverkennbarer Geschmack, der nicht nur die Italiener ins Schwärmen bringt, sondern mittlerweile einen weltweiten Siegeszug angetreten hat. 

 

Tortellini werden als Fertigprodukte in unzähligen Variationen angeboten, die meisten Hobbyköche setzen hierbei auch auf die Fertigprodukte. Allerdings ist es gar nicht so schwer, wie allgemein angenommen, die Tortellini selbst zuzubereiten. Der Geschmack ist dabei unvergleichlich und wer ein wenig übt, findet auch bald den richtigen Dreh, um die einzigartige Form der Tortellini hinzubekommen. 

 

Rezept Tortellini 

 

Zutaten:

 

Pastateig aus 100 Gramm Hartweizengrieß

250 Gramm Füllung (z. B. Ricotta oder Hähnchenbrust)

Mehl zum Ausrollen

 

Weiterhin wird eine Nudelmaschine benötigt. 

 

Zubereitung:

 

Zunächst einmal wird der Pastateig mit der Nudelmaschine dünn ausgerollt. Danach werden mit einem Ausstechförmchen Kreise ausgestochen. Ideal sind Kreise mit einem Durchmesser von acht Zentimeter. Wer kein Ausstechförmchen zur Verfügung hat, kann alternativ auf eine Tasse oder ein Glas zurückgreifen. Die einzelnen Tortellini-Kreise werden auf einer bemehlten Fläche ausgelegt. Sollte jetzt plötzlich Besuch klingeln, ist es ganz wichtig, die Tortellini-Kreise mit Frischhaltefolie abzudecken. So können sie nicht austrocknen und brüchig werden. Danach folgt die Füllung. Etwa ein Teelöffel der Füllung wird auf jeden Kreis gegeben, alternativ kann ein Spritzbeutel genutzt werden, der die Füllung sauberer portionieren lässt. Nun werden die Kreise einmal umgeschlagen, so dass die Füllung sich in der Mitte befindet. Die Ecken müssen gut angedrückt werden, damit sie nicht mehr aufgehen. Die klassische Form der Tortellini entsteht, wenn bei den Ecken übereinander geschlagen werden. Viele nutzen aber die Alternative der Gabel und drücken mit deren Zinken ein Muster in die Tortellini. In drei bis sechs Liter kräftig gesalzenem Wasser müssen die Tortellini nun noch zwei bis drei Minuten kochen. Pro Liter Wasser werden ein bis 1 ½ Teelöffel Salz empfohlen. Die passende Sauce zu den Tortellini wird mit ihnen zusammen auf einen Teller gegeben und schon kann serviert werden.

 

 

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