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Fondue kommt aus der Schweiz

Fondue kommt aus der Schweiz


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Fondue kommt aus der Schweiz vorhanden.

Das traditionelle Fondue hat seinen Ursprung in der Schweiz und ist dort ein regelmäßig zubereitetes Nationalgericht. In diesem Fall ist die Hauptzutat des Fondues geschmolzener Käse. Heutzutage gibt es jedoch in der Schweiz und auch in weiteren Ländern zahlreiche Abwandlungen und verschiedene Rezepte und Zutaten des Traditionsgerichts. Grundsätzlich wird jedoch immer Etwas in einem großen Topf geschmolzen oder erhitzt, in das verschiedene Lebensmittel eingetaucht werden können.

Während die Schweizer relativ häufig in den Genuss von Fondue kommen, wird in Deutschland meistens nur zu Feiertagen oder besonderen Anlässen vom Fondue-Set Gebrauch gemacht. In vielen deutschen Familien und Freundeskreisen hat Fondue gemeinsam mit Feuerzangenbowle zu Weihnachten und / oder Silvester Tradition.

Zutaten traditionelles Fondue

Für das traditionelle Fondue verwendet man Käse, Wein, Gewürze sowie Maisstärke zum Binden. Es darf jedoch nicht irgendein Käse sein. Die Sorten Vacherin und Greyerzer werden halb-halb gemischt. Für ein Fondue mit einem kräftigeren Geschmack mischt man Greyerzer mit Emmentaler, Appenzeller oder Ziger. Die Käsemischung wird in einem Keramiktopf über einer kleinen Flamme geschmolzen. Darauf folgt die Würzung. Abgeschmeckt wird mit Knoblauch, Pfeffer und einem Schuss Kirschwasser um das Aroma zu verfeinern.

Die Sorten, die für die Käsemischung verwendet werden, können je nach Region variieren. Jede Region schwört auf ihr sog. „Geheimrezept“. Käsekenner experimentieren gern mit neuen Mischungen und auch mit der richtigen Würze, so dass sich neue Geschmäcker ergeben.

Nach der Tradition wird zu der Käsesauce nur Weißbrot (beliebt und bestens geeignet ist etwa Baguette) gereicht. Dieses wird in mundgerechte Stücke geschnitten, auf die Fonduegabel aufgespießt und in das Fondue getaucht. Von hier an heißt es guten Appetit!

Ein wichtiger Teil der Fondue-Tradition, der ebenso wichtig ist, wie das Originalrezept, ist der Brauchtum, der beim Essen stattfindet. Wer während des Eintunkens in den geschmolzenen Käse sein Brotstück verliert, muss eine bestimmte Aufgabe erfüllen. In der Schweiz gibt es je nach Region oder Familie häufig feste Regeln – wie z.B. Aufstehen und ein Lied singen. Hier sind der Phantasie jedoch keine Grenzen gesetzt. Es ist auch möglich, die Aufgabe während des Essens häufiger neu zu definieren. So kommt Leben und Spannung in die Runde.

An diesem Brauchtum, der auch hier in Deutschland gerne zusammen mit dem Fondue-Essen ausgeführt wird, kann man erkennen, dass Fondue nicht einfach nur irgendeine Mahlzeit ist. Vielmehr ist es ein abendfüllendes, geselliges Mahl, das wohlschmeckenden Genuss mit jeder Menge Spaß verbindet. Es ist daher hervorragend geeignet für Abende im Kreis der Familie oder engen Freunden. Nebenbei sollte man nicht viele weitere Programmpunkte einplanen; das Hauptaugenmerk liegt einzig und allein auf dem Fondue und seinem geselligen Aspekt, nur die Zutaten können Sie natürlich nach Belieben variieren Der Vielfalt der Möglichkeiten sind hier nur wenig Grenzen gesetzt. Hier eine weitere Rezeptvariante Fondue aus Savoyen

Geschichte

Das Fondue existiert schon seit mehreren Jahrhunderten. Es wurde in den Alpen von den Sennen erfunden. Diese schufen diese Kreation aus der Not heraus: Da sie ziemlich von der Umwelt abgeschnitten waren, gestaltete sich die Nahrungsbeschaffung sehr schwierig für sie. Die einzigen Lebensmittel, die sie selber produzieren konnten, waren Brot und Käse. So kam Eins zum Anderen. In Legenden ist zudem die Rede von Mönchen, die in der Fastenzeit keine feste Nahrung verzehren durften. Um diese Bestimmung zu umgehen und nicht sündigen zu müssen, schmolzen sie den Käse.

Doch erst 1950 wurde das Rezept von Fondue in ein Schweizer Kochbuch aufgenommen und als Nationalgericht anerkannt. Als das Rezept auch in den Militärkochbüchern abgedruckt wurde, erlangte es in der gesamten Schweiz eine große Popularität. Mittlerweile befindet sich in jedem Schweizer Haushalt mindestens ein Fonduebesteck. Übrigens ist hier die Zubereitung des Fondues in vielen Familien traditionell Männersache.

Verschiedene Fonduerezepte

Neben dem klassischen Käsefondue sind das Fleischfondue und das Schokoladenfondue die am weitesten verbreiteten Abwandlungen. Für das Fleischfondue gibt es zudem eine große Menge an unterschiedlichen Rezepten und Zubereitungsarten. Zum Einen ist das „chinesische Fleischfondue“ bekannt, bei welchem die Teilnehmer kleine Fleischstücke auf die Gabel aufspießen und diese in einem Topf mit Fleischbrühe kochen, bis diese gar sind. Auch Meeresfrüchte, Fisch und Gemüse kann hierfür verwendet werden. Eine weitere Variante, die vor allem in Deutschland beliebt ist, ist das Fondue Bourguignonne. Bei diesem werden die Fleischstücke im heißen Fett im Topf frittiert. Für Feinschmecker eignet sich das Fondue Bacchus. Dabei werden die gleichen Zutaten wie beim chinesischen Fondue im Weißwein gegart. Probieren Sie es unbedingt mal aus – es schmeckt köstlich, ein wahrer Genuss. Ein weiteres Fonduerezept ist Fleischfondue mit Rind Champignons und Hähnchen
Das Schokoladenfondue ist die süße Variante des Nationalgerichtes. Es eignet sich als Hauptmahlzeit ebenso wie als Dessert. Dabei wird Schokolade, je nach Vorliebe Vollmilch, Bitter oder Weiße, im Topf geschmolzen. Darin werden verschiedene kleine oder zerkleinerte Früchte eingetaucht. Die japanische Form eines Fondues ist das Sukiyaki. Neujahr ist übrigens Linsensuppe Pflicht, das verspricht Reichtum im neuen Jahr!

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