• Wilkommen
Anmelden
Benutzername:

Passwort:


Anmelden
Passwort vergessen?
Sie haben Ihr Passwort oder Ihren Benutzernamen vergessen?
Kein Problem!

Tragen Sie hier Ihre Email-Adresse ein mit dem Sie auf BreadBid.de registriert sind. Sie bekommen in kürze ein neues Passwort zugesendet.

Email:
Beantragen

Noch nicht registriert?
Jetzt registrieren!


GoMeal bei Google+


GoMeal bei Facebook


Noch keine Bwertungen. Bewerten Sie diesen Artikel jetzt!

Eine gute Tischkultur schafft Sicherheit!

Eine gute Tischkultur schafft Sicherheit!


Noch keine Bilder zu diesem Artikel
Eine gute Tischkultur schafft Sicherheit! vorhanden.

Gutes Benehmen bei Tisch vorweisen zu können, macht auch heute beim Gastgeber einen guten Eindruck. Man bekommt von Jemandem mit entsprechender Tischkultur einfach das Gefühl vermittelt, dass diese Person allgemein gute Umgangsformen hat und die Einladung auch zu schätzen weiss. Selbst wenn die Tischsitten bei der jüngeren Generation als konservativ betrachtet werden, erfahren sie eine beispiellose Renaissance gerade im offiziellen Bereich. Im Berufsleben spielen diese kleinen und feinen Details eine wichtige Rolle. Wer eine gute Tischkultur beherrscht fühlt sich in fremder Umgebung einfach sicherer.

Wie verwendet man Besteck?

Wenn man bei Tisch sitzt und gespeist werden soll, ist es grundsätzlich so, dass dafür Besteck oder sonstiges Esswerkzeug verwendet wird, sofern man gewisse Nahrungsmittel wie Brot, Hähnchenkeulen oder Austern nicht mit der Hand verzehrt.
Bei der Wahl des gedeckten Bestecks wird die Menüfolge beachtet. Für ein mehrgängiges Menü gilt bei der Verwendung des Bestecks von außen nach innen d.h. mit dem zu beginnen, das den größten Abstand zum Teller hat. Dabei dürfen für den Gast rechts nicht mehr als vier und links nicht mehr als drei Teile liegen. Oberhalb des Tellers wird das Dessertbesteck platziert. Für spezielle Speisen wie ein Sorbet werden die mitservierten Bestecke verwendet.
Ähnliches gilt bei Aufstrichen, für die man ein kleines Messer nimmt, welches auf einem Brotteller mitserviert wird.
Ist der Gast ein Linkshänder ist es nicht unhöflich, wenn dieser das Besteck auf die linke Seite umlegt. Höflicher ist es vom Gastgeber im Vorfeld, dieses bereits zu umlegen, wenn er weiß, dass ein Gast Linkshänder ist.
Zur Vermeidung des sogenannten Griff-Fehlers sollte das Besteck nicht unten sondern weiter oben am Griff angefasst werden, da es ansonsten so aussieht als bräuchte man sehr viel Kraft beispielsweise beim Schneiden von Fleisch.
Um die Gabel richtig zu halten, muss beim Schneiden die Wölbung nach oben, allenfalls nach dem Abschneiden darf diese nach unten zeigen. Sieht das anders aus und zeigen die Zinken bei einer Gabel nach oben, dann spricht man von einem Bleistift-Fehler, da das Besteck benutzt wird, als ob es sich um Schreibgeräte handeln würde.
Beim Messer ist zu beachten, dass man es nur lautlos zum Gegenhalten einer Speise mit der Gabel verwenden sollte und nicht zum Kratzen von Speiseresten auf dem Teller, was man als Geräusch-Fehler bezeichnet. Auch sollte es während des Essens nicht gesäubert werden, auch nicht an der Messerklinge mit der Gabel, wobei man dabei von einem Putz-Fehler spricht.
Außerdem ist das Messer nicht als Instrument zu betrachten, das man zum Mund führt und abschleckt, was als Fauxpas und Schleck-Fehler gilt. Sowohl für Messer als auch für Gabel sollte man noch erwähnen, dass man beide nicht zum Gestikulieren oder gar als Drohgebärde verwenden sollte.


Wohin mit dem Besteck nach dem Essen?

Sofern man mit dem Essen noch nicht fertig ist und man nur eine kurze Pause macht, überkreuzt man das Besteck auf dem Teller. Hat man das Essen abgeschlossen, legt man Messer und Gabel parallel auf die rechte Seite des Tellers.
Dabei liegt die Gabel mit der Wölbung nach unten, das Messer dahinter, wobei die Schneide zur Gabel zeigt.


Wohin mit der Serviette?

Beim Servieren des ersten Ganges legt man sich die Serviette auf den Schoß. Bevor man die Serviette auf den Schoß legt, wird diese in eine entsprechende Form gebracht. Dabei wird sie zu einem Drittel eingeschlagen, wobei der Knick zu einem selbst zeigt. Vermeiden möchte man dadurch, dass die Serviette abwandert.
Neben der Verwendung beim Essen, wird die Serviette auch vor dem Trinken eingesetzt, indem es sich empfiehlt, sie zum Abtupfen des Mundes heran zu ziehen.
Nach dem Essen wird die Serviette ob nun aus Stoff, Zellstoff oder Papier locker zusammen gelegt und neben dem Teller gelegt, eine Serviette auf den Teller zu legen gilt als Fauxpas.


Tisch/Benimmregeln:

Überaus wichtig ist das richtige Sitzen am Tisch. Dieses sollte von der Haltung her gerade sein und dem Gesprächspartner gegenüber so aussehen, dass man diesem aufmerksam zuhört.
Was man als absolutes Tabu bezeichnet ist, wenn man die Ellbogen aufstützt und über dem Tisch lümmelt.
Während des Essens darf man Brötchen nur in kleinen Stücken essen, die man abbricht und mit einem kleinen beiliegenden Messer mit Butter garniert. Auf keinen Fall wird ein Brötchen geschnitten und bestrichen.
Ansonsten sollte man beim Essen, auch bei Fleisch kleine Stückchen abschneiden und diese essen, nicht schlingen und auch nicht das Essen quetschen.
Beim Trinken sollte man immer den Wein trinken, der gerade serviert wird, selbst wenn zuvor ein anderer verwendet wurde und von diesem noch etwas übrig ist. Die Weingläser werden beim Trinken am Stiel gefasst.
Was man am Tisch vermeiden sollte ist, Essensreste mit dem Zahnstocher zu entfernen oder dass Damen ihr Make-up erneuern. In beiden Fällen sollte man sich dezent auf eine Toilette zurückziehen.
Erscheint ein Bekannter, ist es vor allem im geschäftlichen Bereich erwünscht, dass sowohl Männer als auch Frauen aufstehen.


Wie wird serviert?

Serviert wird in der Regel rechts vom Gast, wobei es sich schickt, dass das Bedienungspersonal die unbenutzte Hand mit dem Handrücken auf den Rücken legt.
Weine werden erst nach einem Schluck befüllt, damit der Gast diesen zuerst degustieren kann, es sei denn, es handelt sich um ein Bankett oder um eine Großveranstaltung, wo ein Sommelier diese Aufgabe übernimmt.
Ein Wechsel der Gläser erfolgt von dickbauchigen Rotweingläsern zu kleineren Weißweingläsern. Das Servieren des Weines erfolgt in der gehobenen Gastronomie mit umwickelter Serviette der Flasche. Gefüllt werden kleine Gläser nur zu zwei Dritteln, ansonsten ganz.
Das Abräumen der Speise darf normalerweise nicht stattfinden, solange der Gast noch konsumiert, da dies als Beleidigung betrachtet werden kann.

Wann/Wer beginnt mit Essen und Trinken?

Es gilt als traditionelle Regel, dass der Gastgeber beziehungsweise die Gastgeberin das Essen beginnt, was im übrigen auch im Restaurant der Fall ist. Das Gleiche gilt für das Trinken, der Gastgeber eröffnet durch einen Toast die Getränkerunde.

Höflichkeitshalber wird gewartet bis alle Gäste den ersten Gang serviert bekommen haben, auch wenn es kein gemeinsames Menü sondern verschiedene Gerichte gibt.
Da die Speisen der Reihenfolge nach serviert werden, kann diese bei den zuerst Bedienten kalt werden bis offiziell mit dem Essen begonnen wird. Daher bietet es sich für den Gastgeber an, den bereits Versorgten anzubieten, doch gleich mit dem Essen anzufangen.


Wann bringt man Gastgeschenke mit?

Abhängig vom Charakter der Einladung spielt diese eine entscheidende Rolle, ob man als Gast ein Geschenk mitbringen soll oder es nicht notwendig erscheint.
Sofern es sich um eine öffentliche und anonyme Veranstaltung handelt wie dies bei einer Vernissage oder einem Empfang der Fall ist, bringt man normalerweise kein Geschenk mit.
Hat man jedoch eine private Einladung bei Freunden oder Bekannten erhalten, bietet es sich
an, dass man dort nicht mit leeren Händen erscheint, sondern als Zeichen der Wertschätzung und Dankbarkeit ein Gastgeschenk besorgt.
Bei den Gastgeschenken sind generell solche empfehlenswert, die nicht zu groß oder zu kompliziert sind und die vom Gastgeber problemlos untergebracht werden können. Geschenke mit persönlicher Note oder passend zum Hobby des Gastgebers machen sich durchaus ganz gut. Geeignet sind auch immer die Klassiker wie Wein, Pralinen oder ein Blumenstrauß. Bei letzterem bietet es sich sogar an, diese schon vor dem Besuch durch einen Boten zustellen zu lassen, um dem Gastgeber möglicherweise zu viele Blumen auf einmal zu ersparen.

Bewertungen: 0.00 von 5 Sternen aus 0 Bewertungen

Breadcrumbs

Tags zum Beitrag

Kommentare

Meinungen und Kommentare zu: Eine gute Tischkultur schafft Sicherheit!

Noch keine Kommentare vorhanden.

Kommentar zu diesem Artikel schreiben

Diese Option steht nur angemeldeten Benutzern zur Verfügung.
Anmelden
Sofort und kostenlos registrieren

Titel: (max. 80 Zeichen im Titel)
Kommentar:

GoMeal.de © 2015 | Impressum | AGB | Datenschutz | Specials: Gemüse | Obst | Weihnachten Besuche uns bei Google+