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männlichframa  Admin
Beiträge: 70
Radioaktivität und Lebensmittel
Wegen der Kernschmelzen in Japan fragen sich aktuell viele, ob, wie und wann sich die Radioaktivität in unseren Lebensmitteln wiederfinden kann.


Die natürliche Radioaktivität in unseren Lebensmitteln
Die natürliche Radioaktivität in unseren Lebensmitteln beträgt im Durchschnitt 40 Becquerel pro Kilogramm. Becquerel (Bq) die Maßeinheit für Radioaktivität. Ein ausführlicher Artikel über Radioaktivität in Lebensmittel findet sich u.a. hier. Die natürliche Radioaktivität in Lebensmittel wird von radioaktiven Nukliden verursacht. Ein Nuklid (von lat. nucleus, Kern) ist eine (durch ihre Massenzahl und Ordnungszahl) festgelegte Atomsorte.


Wie kommt die Radioaktivität in unsere Lebensmittel?
Pflanzliche Lebensmittel besitzen insbesondere dann eine erhöhte Radioaktivität, wenn sie in Bören wachsen, die Radioaktive Stoffe gespeichert haben. Die Radioaktiven Stoffe gelangen auf natürlichem Wege , durch Strahlung aus dem Weltraum in den Boden oder wie nach einem Gau, einer Kernschmelze (Tschernobyl und AKW Fukushima) über die Luft durch einen Fallout in den Boden. Hierbei werden Nuklide wie z.B. das radioaktive Cäsium-137 in den Boden gebracht und reichern sich dort an.


Im Boden ist zudem auch Kalium. Es enthält stets einen gewissen Anteil von radioaktivem
Kalium40 . Insbesondere humusreiche und/oder saure Böden, wie z.B. Moorböden oder Waldböden speichern diese radioaktiven Stoffe. In die Nahrungskette gelangt die Radioaktivität dann beispielsweise über Pilze und Waldbeeren , die als Nahrung für Wild insbesondere Schwarzwild dienen. Radioaktiv belastete Ackerböden sind oder sollen für die Bewirtschaftung gesperrt sein.

Bei sandigen Böden übrigens wird die Radioaktivität relativ schnell durch den Regen ausgewaschen und in tiefere Schichten transportiert und wird deshalb schon nach verhältnismäßig kurzer Zeit nicht mehr von den Pflanzen aufgenommen.

Das Nuklid Jod-131 ist aufgrund seiner kurzen Halbwertszeit von 8 Tagen schnalle aus der Umwelt verschwunden. Und wird sich, wenn es in Japan/Fukushima in die Umwelt gelangen sollte nicht in auf in Europa produzierte Lebensmittel auswirken.

Aktuelle besteht zumindest für, in Europa produzierten Lebensmittel keine Gefahr, dass sich der radioaktive Wert in nächster Zeit erhöht. Zudem werden Lebensmittel aufgrund eines bundesweiten Routinemessprogramms nach dem Strahlenschutzvorsorgesetz in Deutschland untersucht. Nach Tschernobyl waren insbesondere
Wildpilze , Wildbret sowie in deutlich geringerem Umfang einzelne Wildbeerenhonige und Waldhonige stärker radioaktiv belastet.


[
Update 1 - 2011.03.17 11:20] ...Deutsche Lebensmittel-Importeure verlangen für eingeführte Lebensmittel aus Japan von den Herstellen mittlerweile Zertifikate, die betätigen, dass die Lebensmittel vor dem Unglück produziert worden sind. Dementsprechend kann man davon ausgehen, dass auch aus Japan importierte Lebensmittel sicher sind und keine radioaktive Belastung aufweisen.


[
Update 2 - 2011.03.17 11:37] ...siehe auch "Glossar der Atomphysik"!


[Update 3 - 2011.03.17 14:56] ...laut Welt Online erwartet die Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) nach den AKW- Störfällen in Japan keine erhöhte radioaktive Belastung bei Lebensmitteln in Deutschland. Zudem hat laut Aigner „die EU-Kommission ... die Mitgliedstaaten gebeten, ab sofort Lebens- und Futtermittel aus Japan auf mögliche Strahlenbelastung zu untersuchen, vor allem Fisch und Fischerzeugnisse“.

#1: 16.03.2011 (17:42:16)
männlichvossi
Beiträge: 62
vielen Dank frama,

sehr informativ Dein Beitrag.

Ich bin ehrlich gesagt sehr froh, dass Japan über 8000 Kilometer entfernt ist,
da sind wir hier schon auf der sichereren Seite.

Nur die armen Menschen vor Ort oder in der Nähe des beschädigten Atomreaktors,
sie tun mir sehr leid.
Erst schlägt die Natur zu und dann noch die schweren folgen.


#2: 17.03.2011 (06:40:04)
männlichvossi
Beiträge: 62
Radioaktivität
Ich denke mal Kraftwerk muss mal wieder das Stück umschreiben.
Sie haben damals schon mit der Originalversion in die Zukunft geschaut
und keiner hat anscheinend zugehört.

#3: 27.03.2011 (12:47:37)
 
 

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