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Martinsgans

Martinsgans
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Martinsgans selber machen


Gänse sind meistens zwischen Oktober und Januar reif zum schlachten, weshalb der November und damit der Martinstag natürlich ideal sind, um sich eine leckere Gans schmecken zu lassen. Die Gründe für die Martinsgans sind aber noch vielfältiger und haben auch eine besondere Verbindung zu dem 11. November. Dieser ist der Beginn der Fastenzeit vor Weihnachten, zugleich wurden an diesem Tag früher die Zahlungen der Pacht, auch in Form von Gänsen, fällig. Zudem wurden früher vor allem an diesem Tag alte Knechte und Mägde entlassen und bekamen als Abfindung nicht selten eine Gans geschenkt.
Damit die Martinsgans wirklich optimal gelingen kann und lecker schmeckt ist vor allem die Wahl der Gans ein wichtiger Punkt. Dazu muss man wissen, dass das Fleisch einer Gans sehr zart, aber auch fett ist und damit leider schwer verdaulich. Fette Gänse sind dabei zärter als solche, mit eher magerem Fleisch, was man bei seiner Wahl bedenken sollte. Eine junge Gans erkennt man daran, dass sie weißes Fleisch hat, dass keinen blauen Schimmer hat. Außerdem ist der Schnabel heller gelb und die Gurgel weich, die bei einer alten Gans eher hart ist.
 
Vorbereitungszeit: ca. 30 Minuten
Zubereitungszeit: ca. 180 Minuten
Gesamtzeit: ca. 210 Minuten


Die Zutaten sind für 5 Portionen ausgelegt.
  2
cl 
 Weinbrand  (oder Cognac) 
  2
El 
 Zucker   0,02 €
  500
 Äpfel   0,63 €
  250
 Backpflaumen (die man vorher einweichen sollte) 
  5
kg 
 Gans  
  5
El 
 Brot  (trocken und gerieben ) 
  1
 Zimt   0,06 €
  4
El 
 Sahne   0,18 €
  4
El 
 Mehl   0,04 €
  3
El 
 Apfelmus  
  1
 Pfeffer   0,02 €
  k/a
 Salz   0,01 €
      Summe für 7 Zutaten: 
0,95 €
Legende: Was bedeuten die Mengenangaben bei den Zutaten?
cl = Zentiliter   El = Esslöffel   g = Gramm   kg = Kilogramm
Zubereitung

1. Vor der Zubereitung sollte man die Gans gründlich waschen und trocknen, dann wird sie nur von der Innenseite gesalzen.

2. Als nächstes kann man die eingeweichten Trockenpflaumen entsteinen und sie dann mit den Äpfeln vermischen, die man zuvor schält, entstein und zerkleinert. Diese Mischung schmeckt man mit dem Zucker, dem Brot, Zimt und Weinbrand ab. Nun hat man die Füllung für die Gans, welche man in sie hineingibt und danach die Gans an der offenen Seite zunäht.

3. Vor dem Braten füllt man die Fettfangschale mit etwa 3 Tassen Wasser und gibt noch einen halben Apfel mit dazu.

4. Die Gans legt man auf einen Bratrost und steckt sie in den vorgeheizten Backofen, wo man sie bei 200 Grad auf der untersten Schiene etwa 3 Stunden langsam braten lassen kann.

5. Ab und zu muss man sie dabei mit Bratensaft übergießen, damit das Fleisch nicht zu trocken werden kann. Nach der halben Zeit sollte man unterhalb der Keule einige Male in die Haut stechen, da so das Fett besser ausbraten kann.

6. Etwa 10 Minuten bevor man die Gans aus dem Ofen holt bestreicht man sie noch einmal mit Salzwasser, damit sie schön knusprig zu Ende braten kann.

7. Die Tunke (ohne das Fett!) die sich in der Fettpfanne gesammelt hat nimmt man und verlängert sie mit etwas Wasser, dann gibt man Sahne und Mehl dazu um sie zu binden und schmeckt das Ganze mit Apfelmus, Salz und Pfeffer ab.

8. Das Ganze lässt man noch einmal 10 Minuten aufkochen, dann kann man die Fäden entfernen und die Gans tranchieren.

9. Als Beilagen eignen sich besonders Rotkohl und Kartoffelklöse oder Semmelknödel, wobei dies dem eigenen Geschmack überlassen ist.

Lebensmittelampel

Lebensmittelampel für 100 g Martinsgans


9.2 g
Fett

2.79 g
gesättigte
Fettsäuren

2.34 g
Zucker

0.17 g
Salz

Legende: Was bedeuten die Farben der Lebensmittelampel?

Fett:
grün bis 3 g
gelb 3 g bis 20 g
über 20g
Gesättigte Fettsäuren:
grün bis 1,5g
gelb 1,5g bis 5g
rot über 5g
Zucker:
grün bis 5 g
gelb 5 g bis 12,5 g
rot über 5 g
Salz:
grün bis 0,3 g
gelb 0,3 g bis 1,5 g
rot über 1,5 g

Nährstoffe

Vitamine

Mineralstoffe - Mengenelemente

Mineralstoffe - Spurenelemente

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